Durch die Digitalisierung verändert sich auch unsere Arbeitswelt. Während manche Arbeitsplätze verschwinden, entstehen wieder neue. Aber auch die Arbeitszeit und die Form der Arbeit werden sich in naher Zukunft verändern. Soft Skills werden ebenso wie technische Fähigkeiten zu einer Voraussetzung, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Die Veränderung der Arbeitswelt

Durch die Digitalisierung, die Globalisierung und die globale Vernetzung wird sich die Arbeitswelt drastisch verändern. Viele junge Menschen werden in Berufe einsteigen, die es bislang noch gar nicht gibt.

Durch den Einsatz der künstlichen Intelligenz wird die menschliche Arbeitskraft überflüssig. Doch nur in ihrer manuellen Form. Auch künstlich intelligente Maschinen müssen kontrolliert werden. Das geschieht in Zukunft durch hochqualifizierte Fachkräfte, die Produktionsabläufe analysieren und kontrollieren. Dadurch entstehen neue Berufsbilder. IT-Spezialisten und Programmierer werden deshalb in Zukunft gefragter sein denn je.

Aber auch die Arbeitszeit wird sich verändern. Der klassische Job von neun bis fünf wird wohl bald ausgedient haben. Stattdessen wird es immer mehr flexible Arbeitszeitmodelle geben und auch das Arbeiten von zu Hause aus wird langsam zum Patentrezept.

Veränderte Berufsbilder

Manche Berufsbilder werden ebenfalls ihre jetzige Struktur verlieren. Von Mitarbeitern werden in Zukunft vor allem Soft Skills gefordert werden. Aber auch besondere Fähigkeiten und Kenntnisse werden in der Arbeitswelt verlangt. Dazu gehören IT-Kenntnisse ebenso wie Teamfähigkeit und ein gewisses Maß an Selbstorganisation. Das strenge Arbeiten nach Vorschrift hat endgültig ausgedient. Neue Ideen und Lösungsmöglichkeiten werden von Mitarbeitern verlangt. Nur wer über ausreichende Soft Skills und soziale Intelligenz verfügt, wird sich auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft behaupten können.

Dafür nimmt auch die Bedeutung der Freizeit wieder zu. Durch die veränderten flexiblen Arbeitszeiten rückt die Familie und das persönliche Umfeld wieder in den Fokus der Menschen. In den USA ist dieser Trend bei jungen Menschen bereits deutlich zu erkennen. Die Yuppie-Gesellschaft gehört bereits seit längerer Zeit der Vergangenheit an. Dagegen besinnt man sich wieder auf Werte wie Familie und Freunde. Dieser Entwicklung ist durchaus auch Positives abzugewinnen.